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Bundeswehr-Soldat

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09.05.2017

Vorfälle in Pfullendorfer Kaserne Ermittlungen vorerst abgeschlossen

„Die Akten umfassen mehrere hundert Seiten.“

Hechingen – Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat ihre Ermittlungen zu den sadistischen „Aufnahmeritualen“ in einer Kaserne in Pfullendorf vorerst abgeschlossen. Bei allen sieben Beschuldigten handele sich um Soldaten mit Mannschaftsdienstgraden, berichtet die „Heilbronner Stimme“ (Mittwoch). Den Soldaten werden Körperverletzung, Nötigung und Freiheitsberaubung vorgeworfen.

„Die Akten umfassen mehrere hundert Seiten“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hechingen der Zeitung. „Diese werden nun den beteiligten Rechtsanwälten zur Einsicht und möglichen Stellungnahme übermittelt.“

Im Januar 2017 hatten Soldaten der Kaserne in Pfullendorf von demütigenden Aufnahmeritualen berichtet. Zudem sollen Ausbilder untergebene Soldatinnen zum Tanz an der Stange gezwungen und sie im Intimbereich abgetastet haben.

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte die Vorgänge als „abstoßend“ und „widerwärtig“ eingestuft und Aufklärung „in aller Härte“ angekündigt.

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