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Landesgrenze Bayern

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09.12.2015

GdP 150 Landespolizisten sichern EU-Außengrenzen

„Die Landesbeamten werden für den Erkennungsdienst gebraucht.“

Düsseldorf – Zum ersten Mal seit Bestehen der Grenzschutz-Agentur Frontex der Europäischen Union werden zum Schutz der EU-Außengrenze deutsche Landespolizisten eingesetzt. „Sie werden besonders für den Aufbau der neuen Registrierungsstellen für Flüchtlinge, den sogenannten Hotspots, an der Küste Griechenlands benötigt“, sagte der stellvertretende Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek, der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Mittwochausgabe).

Demnach seien bereits rund 50 Polizisten aus allen 16 Bundesländern für die Grenzsicherung im Einsatz. Insgesamt beträgt das Kontingent 150 Landespolizisten. Die meisten befinden sich aber noch in der Ausbildung für den Einsatz, darunter 14 NRW-Polizisten. „Die Landesbeamten werden für den Erkennungsdienst gebraucht, nehmen unter anderem Fingerabdrücke und führen Vernehmungen mit Schleppern“, sagte Radek.

Laut Gesetz dürfen eigentlich nur Bundespolizisten für die 2005 gegründete Grenzschutz-Agentur arbeiten. Damit die Landesbeamten das auch können, wird ein kleiner Trick angewandt. „Die Landesbeamten werden einfach für die Dauer des Einsatzes zur Bundespolizei versetzt“, heißt es aus Polizeikreisen.

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