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Griechisches Parlament

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26.01.2015

Nach Wahl in Griechenland Ökonom De Grauwe sieht Ende der Troika

„Die Troika, wie wir sie kennen, ist am Ende.“

Berlin – Nach den Wahlen in Griechenland sieht der Ökonom Paul De Grauwe von der London School Economics ein Ende der Troika aus Europäischer Zentralbank, Internationalem Währungsfonds und EU-Kommission. „Die Troika, wie wir sie kennen, ist am Ende“, sagte De Grauwe der „Berliner Zeitung“ (Montagausgabe).

Das habe schon die Verhandlung über den Staatsanleihenkauf durch die EZB vor dem Europäischen Gerichtshof gezeigt, sagte De Grauwe und fügte hinzu: „Die Troika hat in Griechenland tief in die Politik eingegriffen, teilweise bis auf die Mikro-Ebene – Rentenkürzungen, Senken des Mindestlohns. Und die EZB, die ansonsten stets auf ihre Unabhängigkeit von der Politik pocht, war da dabei. Die Zentralbank muss sich aus der Troika zurückziehen.“

Beobachter rechnen nun mit schwierigen Verhandlungen der neuen griechischen Regierung mit den internationalen Geldgebern über einen Schuldenschnitt.

„Griechenlands Schuldenquote ist nicht tragbar. Zu einem Schuldenschnitt gibt es keine Alternative“, sagte De Grauwe und erklärte: „Am wahrscheinlichsten ist eine Verlängerung der Laufzeiten der Kredite.“

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