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Nowitzki Nowitzki darf endlich seinen Ring küssen

Basketball-Star auch im Anzug gefeiert – Coach Carlisle verspricht Statue.

Düsseldorf/Dallas – Dirk Nowitzki küsste sein Schmuckstück und zeigte es mächtig stolz in die Menge. “Wow. Wie sieht er aus?”, fragte der Basketball-Superstar die 20.150 Fans in Dallas. Mit dem glitzernden Meisterring am Finger und im feinen Anzug war der verletzte Würzburger wieder einmal der Liebling der Massen. “Danke, dass ihr alle gekommen seid. Das ist ein ganz besonderer Abend”, rief Nowitzki ins Mikrofon.

Sichtlich bewegt nahmen der Würzburger und seine Teamkollegen der Dallas Mavericks einer nach dem anderen ihre Ringe für den ersten NBA-Titel in der vergangenen Saison entgegen. Trainer Rick Carlisle rief seine Schützlinge in die Mitte der riesigen Arena, und am Ende kündigte er Nowitzki an: “Er ist zehn Mal All Star, 2007 MVP (Wertvollster Spieler/Anm. d. Red.), war 2011 der Final-MVP – er ist der größte Spieler der Vereinsgeschichte. Bald wird eine Statue von ihm vor der Halle stehen.”

Der wegen einer Knieverletzung pausierende Nowitzki dankte artig und bevor er die 90:105-Niederlage seiner Kollegen gegen die Minnesota Timberwolves von der Bank aus mitansehen musste, übergab er den letzten Ring des Abends seinerseits an Mark Cuban. “Ohne diesen Mann wäre das alles nicht möglich. Er ist der größte Klubbesitzer im Sport”, sagte Nowitzki.

Umgerechnet insgesamt rund eine Million Dollar hat Milliardär Cuban für die Meisterringe hingeblättert. Gut 30.000 Euro hat jedes der Stücke für Spieler, Trainer und Betreuer gekostet. Die Worte “World Champions” und das Teammotto der vergangenen Saison (“The time is now”) sind ebenso eingraviert wie Name und Nummer des jeweiligen Spielers. Auch der nach Minnesota gewechselte J.J. Barea und der zurückgetretene Peja Stojakovic bekamen ihre Meisterringe.

Glück brachte der riesige Klunker den “Mavs” freilich nicht, wie schon nach dem Aufziehen der Meisterfahne vor dem ersten Heimspiel der Saison setzte es eine Niederlage. Mit elf zu acht Siegen ist der Titelverteidiger nur neuntbestes Team im Westen. Dabei waren die Gastgeber eine Halbzeit lang noch das bessere Team und versetzten den als TV-Kommentator fungierenden Nowitzki hörbar in Verzücken. Doch danach brachen die Mavericks ein, Jason Terry war mit 17 Punkten bester Werfer. Bei Minnesota erreichte Kevin Love 31 Punkte. Bereits am Samstag geht es für die Mavericks gegen die Utah Jazz weiter, Nowitzki soll voraussichtlich zwei Tage später gegen die San Antonio Spurs wieder zum Kader gehören.

26.01.2012 © dapd / newsburger.de

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