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Ryanair-Maschine

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27.03.2015

Germanwings-Absturz Ryanair hatte Zwei-Personen-Regel schon länger

Ein solcher Sicherheitsstandard galt auch bei fast allen Airlines in den USA.

Dublin – Die Billigfluggesellschaft Ryanair hat die sogenannte Zwei-Personen-Regel im Cockpit schon seit Längerem angewandt. Das sagte das Unternehmen auf Anfrage dem ZDF. Demnach sahen die Sicherheitsregeln der irischen Fluggesellschaft auch vor dem Germanwings-Absturz schon vor, dass eine Person der Kabinenbesatzung sich in das Cockpit begibt, wenn einer der Piloten vorübergehend hinausgeht.

Ein solcher Sicherheitsstandard galt auch bei fast allen Airlines in den USA – nicht aber bei der Lufthansa und anderen größeren deutschen Airlines. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) kündigte am Donnerstagabend an, dass diese Regel kurzfristig eingeführt werden soll.

Die Pilotengewerkschaft Cockpit hatte fast zeitgleich noch vor „vorschnellen Maßnahmen“ gewarnt. Erst nach dem Abschluss der Untersuchungen sollten nach Vorstellung der Gewerkschaft die Behörden, Fluggesellschaften und Piloten „gemeinsam geeignete allgemeingültige Verfahren erarbeiten, um vergleichbare Tragödien zukünftig möglichst zu verhindern“.

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