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Fukushima

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02.11.2013

Fukushima 28 Millionen Tonnen verseuchtes Erdreich

Kosten von 37 Milliarden Euro.

Tokio – Wegen des Atomunglücks in Fukushima werden die Behörden in den kommenden Jahren nach Regierungsschätzungen 28 Millionen Tonnen radioaktiv verseuchtes Erdreich abtragen müssen. Laut Angaben des Nachrichtenmagazins „Focus“ entspricht dies der Erdmenge, die für das gesamte U-Bahnnetz der 10-Millionen-Metropole Tokio ausgehoben wurde.

Für die Dekontaminierung seien bisher bis einschließlich März 2014 nach Angaben des Umweltministeriums rund 9,5 Milliarden Euro eingeplant, heißt es weiter. Insgesamt rechne das National Institute of Advanced Industrial Science and Technology mit Kosten von 37 Milliarden Euro. Dies schließe die Lagerung in Zwischenlagern ein.

Die Unfallserie in Fukushima hatte am 11. März 2011 begonnen. Dabei war es nach einem starken Erdbeben in Block 1 bis 3 zu Kernschmelzen gekommen. Große Mengen an radioaktivem Material wurden freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung. Ungefähr 100.000 bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen.

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