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Deutsche Festspiele in St. Moritz

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21.01.2012

Zweier Deutsche Festspiele in St. Moritz

Arndt rast im Zweierbob zum ersten Weltcup – “Ein geiler Tag”.

St. Moritz – Als pünktlich zum Siegerfoto auch noch die Sonne in die herrliche Berglandschaft von St. Moritz strahlte, war Maximilian Arndts Glück perfekt. “Ein geiler Tag. Der Start war geil, die Fahrt war geil, und jetzt wird auch noch das Wetter geil”, sagte der überwältige Junioren-Weltmeister, nachdem er im Zweierbob zu seinem ersten Weltcup-Sieg gerast war. Nach zwei Laufbestzeiten blieb dem Schweizer Favoriten Beat Hefti auf seiner Heimbahn nur das Nachsehen – und Weltmeister Manuel Machata machte als Drittplatzierter die deutschen Festspiele im Nachbarland perfekt.

“Heute war wieder super”, lobte Bundestrainer Christoph Langen seine Athleten gegenüber der dapd. Besonders Arndt, der zum ersten Mal mit Anschieber und “Geheimwaffe” Marko Hübenbecker fuhr, zollte der 49-Jährige Respekt: “Er hat sich das schon lange verdient. Sein zweiter Lauf war perfekt.” Für die Königsklasse am Sonntag (9 Uhr) “gibt das Rückenwind”, sagte Langen, und auch Arndt warnte lachend die Konkurrenz: “Der Vierer liegt mir auf der Bahn eigentlich noch mehr.”

Arndt im Zweier-Weltcup schon auf Platz zwei

Nicht ganz so gut lief es im ersten Lauf für Machata. “Das waren zu viele Fehler im Mittelteil”, sagte Langen. Der vierte Podestplatz nach einem passablen zweiten Durchgang versöhnte den Shootingstar des vergangenen Winters rund drei Wochen vor der WM in Lake Placid (13. bis 26. Februar) aber. In der Weltcup-Wertung verbesserte sich der Potsdamer mit 938 Punkten auf Rang sieben. Es führt Hefti (1270) vor Arndt (1163).

Pechvogel des Tages war Debütant Francesco Friedrich. Nach einem Sturz seines Anschiebers Yannis Bäcker saß der Zweier-Juniorenweltmeister die gesamte Fahrt alleine im Bob. Seine Disqualifikation nahm er aber mit Fassung “Trübsal blasen bringt doch nichts.” Auch Langen tröstete: “Sie wollten alles geben. Ich sehe das nicht so kritisch.” Für die kommenden Weltcups in Übersee bleibt Friedrich trotz des Missgeschicks gesetzt.

Skeletoni Rommel verpasst Podest haarscharf

Ohne Podiumsplatzierung deutscher Skeletonis endete der Samstagvormittag. 0,18 Sekunden fehlten dem WM-Dritten Frank Rommel im Schneechaos zu einem Platz auf dem Podium. Im Gesamtweltcup bleibt Rommel durch den vierten Rang mit nun 1195 Zählern hinter Welt-und Europameister Martins Dukurs (1301) auf dem zweiten Rang. Der überragende Lette fuhr den Zweit- und Drittplatzierten Ben Sandford aus Neuseeland (1,76 Sekunden zurück) und Matthew Antoine (USA) erneut davon. Keinen guten Tag erwischten die weiteren deutschen Starter: Alexander Gassner (Winterberg) und Alexander Kröckel (Oberhof) wurden nach einigen Fehlern Zehnter (2,96) und 19. (4,24).

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