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09.07.2015

China Behörden können Kursverfall vorerst stoppen

Aufsichtsbehörden hatten neue Maßnahmen gegen den Kursverfall verkündet.

Peking – Den chinesischen Behörden ist es gelungen, den Kursverfall an den Aktienmärkten des Riesenreichs vorerst zu stoppen. Während der Shanghai Composite Index am Donnerstag um 6,8 Prozent zulegte, ging der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom Festland der Volksrepublik um über sieben Prozent nach oben.

Zuvor hatten chinesische Aufsichtsbehörden neue Maßnahmen gegen den Kursverfall verkündet: So dürfen etwa Anteilseigner, die Beteiligungen von mehr als fünf Prozent an einem Unternehmen halten, ihre Aktien in den nächsten sechs Monaten nicht veräußern, um die „Stabilität an den Kapitalmärkten zu wahren“, teilte die chinesische Wertpapieraufsicht mit.

Die chinesische Zentralbank pumpte zudem umgerechnet gut 5,2 Milliarden Euro in die Märkte. Es war die fünfte Geldspritze der chinesischen Zentralbank seit dem 25. Juni. Seit Mitte Juni war der Markt in Shanghai um mehr als 30 Prozent eingebrochen. Aktienwerte von mehr als drei Billionen US-Dollar wurden dabei vernichtet.

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