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14.02.2015

Verbraucherschützer Maklergebühren eine Frechheit

„Ein solch dreistes Prinzip ist wohl einzigartig auf dem Markt.“

Berlin – Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Klaus Müller, hat die bisherige Praxis bei Maklergebühren als „dreistes Prinzip“ kritisiert. „Ich halte es für eine Frechheit, dass in Deutschland Mieter für eine Leistung zahlen müssen, die ein Vermieter bestellt“, sagte Müller der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

„Ein solch dreistes Prinzip ist wohl einzigartig auf dem Markt. Deswegen ist es völlig richtig, dass künftig die Regel gelten soll: Wer bestellt, der bezahlt“, sagte Müller der Zeitung. „Und verflixt nochmal: Das Besteller-Prinzip wäre auch für die Makler eine Chance, ihr durchaus zweifelhaftes Image aufzubessern.“

Der oberste Verbraucherschützer sieht wegen der geplanten Änderungen zwar einen Schrumpfprozess bei den Immobilienvermittlern vorher, dennoch würden Makler weiterhin gebraucht werden. „Fest steht doch, dass es in Deutschland durchaus den Bedarf gibt, gerade angesichts des angespannten Immobilienmarktes in den Großstädten“, sagte Müller. Das gelte nicht nur für Mieter sondern auch für Immobilienkäufer.

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