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Ein Pärchen wartet am Flughafen

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29.03.2019

Umfrage Deutsche halten Fliegen für zu billig

Die Bereitschaft, mehr zu zahlen, ist vorhanden.

Berlin – Die Deutschen reagieren mit Skepsis auf extrem niedrige Flugpreise für Kurzstrecken im Inland. 55 Prozent sind der Meinung, dass Fliegen auf diesen Strecken zu billig geworden ist, so eine Forsa-Umfrage im Auftrag von Porsche Consulting. Besonders häufig kommt diese Antwort von Frauen und Befragten über 50 Jahren, berichtet die „Welt“ (Freitagausgabe).

Die Bereitschaft, mehr zu zahlen, ist vorhanden. Wer das Flugzeug als Verkehrsmittel wählt, würde dies laut der Umfrage auch bei höheren Ticketpreisen tun. Nur jeder siebte Befragte würde auf den Flug verzichten, wenn kein Billigangebot mehr verfügbar ist.

Für die Umfrage hattte das Meinungsforschungsinstitut in diesem März 1.003 Frauen und Männer im Alter von 20 bis 65 Jahren befragt.

„Anbieter von Billigflügen sind an ihre Grenzen gekommen. Bei derart niedrigen Preisen können sie einen verlässlichen Service gar nicht mehr garantieren“, sagte Joachim Kirsch, der bei Porsche Consulting den Bereich Luftfahrt verantwortet. Die Systeme an den Flughäfen stünden schon heute zu bestimmten Zeiten vor einem Infarkt. „Die Kunden wissen, dass sie bei einem extrem günstigen Preis Einschränkungen im Service in Kauf nehmen müssen. Aber auch hier gibt es offensichtlich Grenzen.“

Noch nehmen Fluggäste solche Einschränkungen hin. So sieht jeder zweite Befragte längere Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle und vor dem Einsteigen in das Flugzeug gelassen – besonders dann, wenn er ein extrem günstiges Ticket hat. Jeder dritte Flugreisende akzeptiert bei einem Billigflug sogar Verspätungen. Und jeder fünfte Umfrageteilnehmer würde auf Ersatzansprüche wie eine kostenfreie Hotelübernachtung bei einem Flugausfall verzichten, wenn das Flugticket ein Schnäppchen ist.

Beim Check-in reichen diesen Reisenden Automat, Selbstbedienung, Computer oder Smartphone. 67 Prozent der Befragten halten eine Gepäckaufgabe am Schalter beim Flughafenpersonal für überflüssig.

Das beliebteste Verkehrsmittel der Deutschen bleibt das eigene Auto. Jeder zweite Umfrageteilnehmer reist damit am liebsten im Inland. Jeder dritte Reisende bevorzugt die Bahn, und erst mit deutlichem Abstand folgt bei jedem siebten Reisegast das Flugzeug. Nur drei Prozent entscheiden sich für einen Fernbus.

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