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Ärzte bei einer Operation

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09.12.2012

Organspende Streit um Transplantationsbeauftragte

Geringe Fallzahl erfordere „keine Vollzeitstelle“.

Berlin – Um die Finanzierung neuer Transplantationsbeauftragter ist ein Streit zwischen Ärzten, Kassen und Kliniken ausgebrochen. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Focus“ sehen die Kassen sechs Millionen Euro für Fachärzte vor, die an Kliniken für Organspenden zuständig sind. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hält das nahezu Zehnfache für notwendig: 55 Millionen Euro. Erst dies würde zusätzlich 500 Transplantationsbeauftragte in den 1.260 Kliniken mit Intensivstation sichern.

Die Fachärzte sollen geeignete Spender melden und so die Zahl der Organverpflanzungen erhöhen. Sie sank zuletzt, auch bedingt durch Transplantationsskandale in Göttingen, Regensburg und München. Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung in Berlin argumentiert, die geringe Fallzahl erfordere „keine Vollzeitstelle“.

In derartigen Konflikten soll ab Januar der Jurist Rainer Hess vermitteln, der neue Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation. Als sein wichtigstes Ziel benannte Hess in „Focus“ „eine gute und saubere Struktur“ für die Organspende in Deutschland.

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