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05.04.2019

Statistisches Bundesamt Baupreise für Wohngebäude im Februar gestiegen

Im Februar 2019 lagen sie um 4,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Wiesbaden – Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind weiter stark gestiegen. Im Februar 2019 lagen sie um 4,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit.

Bereits im November 2018 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich bei 4,8 Prozent gelegen. Zuletzt gab es einen höheren Anstieg der Baupreise gegenüber dem Vorjahr im November 2007 (+5,7 Prozent gegenüber November 2006). Im Vergleich zum November 2018 erhöhten sich die Preise im Februar 2019 um 1,7 Prozent. Alle Preise beziehen sich auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Umsatzsteuer.

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von Februar 2018 bis Februar 2019 um 5,6 Prozent, so das Statistikamt. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben die Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Betonarbeiten sind gegenüber Februar 2018 um 5,8 Prozent teurer geworden, Mauerarbeiten um 6,0 Prozent. Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten kosteten 4,5 Prozent, Erdarbeiten 7,4 Prozent und Zimmer- und Holzbauarbeiten 4,1 Prozent mehr als im Vorjahr.

Die Preise für Ausbauarbeiten an Wohngebäuden nahmen im Februar 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,2 Prozent zu. Unter den Ausbauarbeiten haben die Tischlerarbeiten das größte Gewicht am Baupreisindex für Wohngebäude. Hier stiegen die Preise um 3,8 Prozent, so die Statistiker weiter. Bei Heizanlagen- und zentralen Wassererwärmungsanlagen erhöhten sich die Preise um 4,0 Prozent, bei Nieder- und Mittelspannungsanlagen um 5,6 Prozent, während Metallbauarbeiten 4,6 Prozent teurer waren als im Februar 2018.

Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent.

Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen binnen Jahresfrist um 4,8 Prozent und für gewerbliche Betriebsgebäude um 5,0 Prozent. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise um 7,5 Prozent, so das Bundesamt.

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