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Automatenbranche kritisiert Glücksspielstaatsvertrag

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02.04.2012

Regulierung Automatenbranche kritisiert Glücksspielstaatsvertrag

Deutschland als nicht wettbewerbsfähig bezeichnet.

Osnabrück – Die deutsche Automatenbranche kritisiert die Einigung der Mehrheit der Länder auf einen neuen Glücksspielstaatsvertrag. Was die Regulierung von Glücksspiel betreffe, herrsche in Deutschland Chaos, sagte der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Automatenindustrie, Paul Gauselmann, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ laut Vorabbericht. Deutschland sei nicht wettbewerbsfähig, solange sich staatliche und gewerbliche Spielangebote bekriegen und die Geschäfte im Internet gemacht würden.

Gauselmann sagte, die Länder rechtfertigten Beschränkungen mit der Bekämpfung der Spielsucht, doch es gehe ihnen um ihre Einnahmen. „Sie machen ihre Gesetze selbst, sie betreiben die Betriebe selbst, und sie kontrollieren und bestimmen den Geldfluss“, kritisierte er.

Der neue Glücksspielstaatsvertrag sieht unter anderem die Vergabe von höchstens 20 Lizenzen für Sportwettenanbieter vor. Zudem verbietet er Online-Poker sowie Online-Casinospiele.

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