Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

Demonstranten in Tunesien

© über dts Nachrichtenagentur

09.10.2015

Oslo Tunesische Dialoggruppe erhält Friedensnobelpreis

Auszeichnung als Ermutigung für ganz Tunesien.

Oslo – Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an eine Dialoggruppe in Tunesien für ihren Beitrag zum Aufbau einer pluralistischen Demokratie. Das teilte die Nobel-Versammlung am Freitag in Oslo mit.

Das „Tunesische Quartett für nationalen Dialog“ erhält die Auszeichnung als Ermutigung für ganz Tunesien – in dem nordafrikanischen Land begann im Dezember 2010 eine Revolution, die entscheidend zum „Arabischen Frühling“ beigetragen hat. Die Serie von Protesten, Aufständen und Revolutionen in der Arabischen Welt richtet sich gegen autoritär herrschende Regime.

Zahlreiche Beobachter hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel dieses Jahr als vielversprechende Kandidatin genannt.

Der Preis ist mit umgerechnet rund 860.000 Euro dotiert. Im vergangenen Jahr erhielten die Kinderrechtsaktivisten Kailash Satyarthi und Malala Yousafzai den Friedensnobelpreis. Die Auszeichnungen werden seit 1901 vergeben. Die Verleihung der Preise findet am 10. Dezember statt – dem Todestag von Stifter und Namensgeber Alfred Nobel. Der Friedensnobelpreis wird in Oslo überreicht, alle anderen Preise in Stockholm.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/oslo-tunesische-dialoggruppe-erhaelt-friedensnobelpreis-89378.html

Weitere Nachrichten

Nazi Rechtsradikaler

© ginasanders / 123RF Lizenzfreie Bilder

Bericht Rechte Gewalt bleibt auf hohem Niveau

Rechte Gewalttäter schlagen nach Informationen des Tagesspiegels (Montagausgabe) unvermindert zu. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr nach ...

Polizei

© ank / newsburger.de

Neuer Eigentümer „Horror-Haus“ von Höxter ist verkauft

Das "Horror-Haus" von Höxter-Bosseborn hat einen neuen Eigentümer. Ein Handwerker aus der näheren Umgebung habe die Immobilie für einen vierstelligen Preis ...

Thomas Kutschaty SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

NRW-Justizminister Toiletten-Putzen und Stadion-Verbote zur Ahndung von Straftaten

NRW-Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) hat eine deutliche Ausweitung der Möglichkeiten zur Ahndung von Straftaten gefordert. "Ich würde mir wünschen, ...

Weitere Schlagzeilen