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Whitney Houston ist ertrunken

© AP, dapd

23.03.2012

Obduktion Whitney Houston ist ertrunken

Kokainkonsum und Herzleiden spielten Rolle bei Tod der Grammy-Gewinnerin.

Los Angeles – Drogen haben Whitney Houston viel genommen – ihre einzigartige Stimme, ihr sauberes Image und ihre Karriere. Nun steht fest, dass sie wohl auch zumindest eine Nebenrolle bei ihrem Tod vor fast sechs Wochen gespielt haben. Die Gerichtsmedizin stellte zwar Tod durch Ertrinken fest. Allerdings ergab die Obduktion auch, dass die Grammy-Gewinnerin ein Herzleiden hatte und regelmäßig Kokain konsumierte – beides Faktoren, die dem Autopsiebericht zufolge zu dem frühen Tod der 48-Jährigen beigetragen haben.

Ob ein Herzanfall dem Ertrinken in der Badewanne vorausging, konnte laut am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Gerichtsmediziner nicht geklärt werden. Dennoch ist die Familie froh, dass sie nach wochenlangen Spekulationen endlich Gewissheit über die Todesursache hat, wie es in einer Erklärung von Patricia Houston, Whitneys Schwägerin und Managerin, heißt. Whitney Houston war am 11. Februar tot in der Badewanne des Luxushotels Beverly Hilton aufgefunden worden. Houstons Tod am Vorabend der Grammy-Verleihung änderte diese maßgeblich. Stars gedachten der Pop-Diva, die nicht zuletzt durch ihre Rolle in „The Bodyguard“ zu Weltruhm gelangte.

Jahre später war davon wenig übrig. Die Sängerin konnte keine hohen Töne mehr halten, ihr sauberes Image war durch ihren Drogenkonsum längst zunichte gemacht. Sie sei sich selbst zugleich bester Freund und größter Feind, brachte Houston es in einem Fernsehinterview 2002 an der Seite ihres damaligen Ehemanns Bobby Brown auf den Punkt. 2009, nach der Scheidung von Brown, gestand sie Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey, dass der Konsum von Kokain und Marihuana ihr Leben bestimmte. Spuren beider Drogen sowie verschreibungspflichtiger Medikamente hatte die Sängerin im Körper, erklärten die Gerichtsmediziner. Doch Marihuana und verschreibungspflichtige Medikamente hätten beim Tod Houstons keine Rolle gespielt. Wieviel Kokain die Sängerin im Körper hatte, will die Gerichtsmedizin erst in einigen Wochen bekannt geben.

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