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25.02.2014

Bericht Mieten um bis zu 22% höher als vor fünf Jahren

Den stärksten Anstieg gab es in Berlin.

Berlin – Die durchschnittlichen Kaltmieten in den 50 größten Städten Deutschlands sind in den vergangen fünf Jahren um bis zu 22 Prozent gestiegen. Das berichtet die „Bild-Zeitung“ (Mittwochausgabe) unter Berufung auf eine Auswertung des Hamburger Instituts „F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt“.

Demnach legten die Mieten für den Zeitraum 4. Quartal 2008 bis 4. Quartal 2013 um durchschnittlich acht Prozent zu. Als Berechnungsgrundlage der Auswertung wurden die Neuvermietungsmieten (kalt, ohne Nebenkosten) für eine 75-Quadratmeter-Wohnung mit einem Baualter von zehn Jahren sowie normaler Ausstattung und Zustand herangezogen.

Den stärksten Anstieg gab es in Berlin. Dort stiegen die Mieten im Schnitt von 5,80 Euro je Quadratmeter um 22,4 Prozent auf 7,10 Euro je Quadratmeter. Die zweithöchsten Zuwächse gab es in Hamburg. Dort stiegen die Mieten im Schnitt von 8,40 Euro je Quadratmeter um 13,4 Prozent auf 9,60 Euro je Quadratmeter. Stagnierende Mieten gab es der Auswertung zufolge nur in den Städten Duisburg und Wuppertal.

Nach Einschätzungen des Deutschen Mieterbundes (DMB) werde es aufgrund des Wohnungsmangels in absehbarer Zukunft keine großen Rückgänge der Mieten in deutschen Großstädten geben. DMB-Sprecher Ulrich Ropertz zu „Bild“: „In deutschen Großstädten fehlen rund 400.000 Wohnungen, das treibt die Preise“. Wer derzeit neu in eine Wohnung einzieht, müsse schon jetzt bis zu 30 Prozent mehr zahlen als Bewohner desselben Hauses mit alten, bestehenden Mietverträgen.

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