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16.12.2010

Kommunales Defizit trotz Aufschwung gestiegen

Wiesbaden – Die Gemeinden in Deutschland haben in den ersten drei Quartalen 2010 ein kassenmäßiges Finanzierungsdefizit in Höhe von rund 9,2 Milliarden Euro verzeichnet. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, betrug der Fehlbetrag im Vergleichszeitraum des Vorjahres knapp 6,7 Milliarden Euro.

Die Einnahmen der Kommunen zeigten in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 mit etwa 120,7 Milliarden Euro einen leichten Aufwärtstrend im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum (+ 0,8 Prozent). Die kassenmäßigen Ausgaben stiegen um 2,8 Prozent auf rund 129,9 Milliarden Euro. Insgesamt stiegen die Steuereinnahmen in den ersten drei Quartalen 2010 nur leicht um 0,7 Prozent auf knapp 42,3 Milliarden Euro.

Um die Mehrausgaben zu finanzieren haben die Gemeinden und Gemeindeverbände in den ersten drei Quartalen 2010 rund 0,4 Milliarden Euro mehr an Krediten aufgenommen als sie Schulden getilgt haben.

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