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Banken-Hochhäuser

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12.02.2014

Kleinanleger-Schutz BaFin-Chefin fordert „Ampel“ für Finanzprodukte

„Wir sollten die Idee ernsthaft prüfen.“

Frankfurt – Die Präsidentin der deutschen Finanzaufsicht BaFin, Elke König, fordert eine „Ampel“ für Finanzprodukte, um Kleinanleger stärker zu schützen.

„Ich könnte mir vorstellen, dass man Anlagen nach ihrer Komplexität und den damit verbundenen Risiken kennzeichnet“, sagte König im Gespräch mit der Wochenzeitung „Die Zeit“. Dies könne „in Form einer Ampel“ geschehen: „Rot für hoch riskante Produkte, Gelb für weniger riskante und Grün für Anlagen mit relativ geringem Risiko.“

Zwar sei es „schwierig“, die Grenzen zu ziehen, doch „die Frage einer Ampel gehört auf die Agenda“, so König weiter. „Wir sollten die Idee ernsthaft prüfen, selbst wenn das bedeutet, dass wir Produkte und Anleger in Schubladen stecken.“

Mit Blick auf die vielen Bankenskandale plädierte König für schärfere staatliche Sanktionsrechte. „Nachdenken“ könne man dagegen über ein Unternehmensstrafrecht: „Nehmen Sie das Thema Geldwäsche: Ist das die Schuld eines Einzelnen oder des Unternehmens?“

Auch die Frage, ob die BaFin höhere Bußgelder verhängen dürfe, bleibe „auf der Tagesordnung“ – „teils wirklich lächerlich“ seien die Bußgelder, die sie heute verhängen könne. In den USA erreichen Strafzahlungen für Banken Milliardenhöhe.

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