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27.12.2010

DIHK kritisiert Schuldspruch gegen Chodorkowski

Berlin – Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat sich besorgt über die erneute Verurteilung des Kremlkritikers Michail Chodorkowski geäußert. „Wir erwarten infolge des Richterspruchs kurzfristig keine direkten Folgen für den bilateralen deutsch-russischen Handel. Langfristig befürchten wir jedoch, dass das Vertrauen der deutschen Wirtschaft in den Investitionsstandort Russland beschädigt werden könnte“, sagte DIHK-Experte Tobias Baumann den Zeitungen der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“.

Er stellte künftige Investitionen in direkten Zusammenhang mit dem Rechtssystem in Russland: „Faire Verfahren in Streitfällen und eine unabhängige Justiz sind wichtige Faktoren für ein Engagement deutscher Firmen im Ausland“, sagte Baumann.

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