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21.08.2015

Bericht EU will Griechenland von teuren IWF-Krediten entlasten

Der IWF will im Oktober entscheiden.

Brüssel – Im Ringen um eine Beteiligung des Internationalen Währungsfonds (IWF) am dritten Hilfsprogramm für Griechenland erwägt die EU-Kommission weitere Maßnahmen, um die sogenannte Schuldentragfähigkeit des Landes zu erhöhen: So wird nach Informationen des Nachrichten-Magazins „Der Spiegel“ geprüft, ob Griechenland die relativ teuren Kredite des IWF mit günstigerem Geld des Europäischen Rettungsschirms ESM vorzeitig ablösen könnte.

Eine derartige Aktion hätte gleich zwei Vorteile: Zum einen würde das Engagement des IWF in Griechenland verringert. Zum anderen würden die Griechen Geld sparen, die Schuldentragfähigkeit würde sich verbessern, schreibt das Magazin.

Für ein solches Vorgehen gebe es zudem Vorbilder: Auch die Programmländer Irland und Portugal hatten sich – allerdings mit Geld vom Kapitalmarkt, vorzeitig von teuren IWF-Krediten losgekauft.

Der IWF will im Oktober entscheiden, ob und wie er sich an dem dritten Griechenland-Paket beteiligt. Vor allem für viele Abgeordnete von CDU und CSU war dies eine zentrale Bedingung dafür, dem Programm im Bundestag zuzustimmen.

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