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23.06.2015

Bericht Energiewende kostet bis 2030 noch 280 Milliarden Euro

Allerdings sei die Finanzierung der Investitionen gefährdet.

Berlin – Die Umsetzung der Energiewende kostet in den kommenden 15 Jahren nach Berechnungen der Unternehmensberatung Roland Berger „mindestens 280 Milliarden Euro“. Das berichtet die F.A.Z. (Dienstagsausgabe).

Allerdings sei die Finanzierung der Investitionen angesichts der labilen wirtschaftlichen Verfassung von Stadtwerken und großen Energiekonzernen gefährdet. Die notwendigen Eigenkapitalmittel für den Ausbau der Netzinfrastruktur sowie von Wind offshore könnten wohl nur unter Mitwirkung alternativer, auch internationaler, Investoren bereitgestellt werden.

„Hohe Risiken lassen es jedoch fraglich erscheinen, ob der Investitionsbedarf in ausreichender Höhe und Geschwindigkeit gedeckt werden kann“, heißt es laut F.A.Z. weiter in der Studie für die deutsche Sektion des Weltenergierates. Vor allem für den teuren Ausbau von Offshore-Windkraftwerken und Stromnetzen sehen die Unternehmensberater „hohe Risiken und Markteintrittshürden“.

So seien einerseits internationale Kapitalangeleger für Investitionen in Offshore-Windanlagen unabdingbar, anderseits widerspreche das hohe Risiko der Investments „dem Risikoprofil institutioneller Anleger“.

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