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Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf

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22.10.2014

WHO Täglich über 4.000 Tuberkulose-Tote

Die meisten Todesfälle wären vermeidbar.

Berlin – Laut einer neuen Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben jeden Tag rund 4.100 Menschen an Tuberkulose. Das geht aus dem globalen Tuberkulose-Bericht 2014 hervor, den die WHO am Mittwoch veröffentlicht hat.

Demnach habe es zwar in den vergangenen Jahren aufgrund besserer Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten weltweit deutliche Fortschritte im Kampf gegen die Infektionskrankheit gegeben. Doch im Jahr 2013 erkrankten noch immer neun Millionen Menschen daran.

„Tuberkulose ist weltweit nach Aids die zweittödlichste Infektionskrankheit“, sagte Renate Bähr, Geschäftsführerin der Stiftung Weltbevölkerung. „Dabei wären die meisten Todesfälle vermeidbar, wenn mehr in die Forschung und Entwicklung von wirksamen Impfstoffen, verbesserten Mitteln zur Diagnose und Medikamenten investiert würde.“

Die Bundesregierung müsse zu ihrer internationalen Verantwortung stehen und deutlich mehr Mittel für die Stärkung von Gesundheitssystemen in Entwicklungsländern bereitstellen, forderte die Geschäftsführerin der international tätigen Entwicklungsorganisation.

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