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Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf
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WHO Coronavirus könnte Forschung antreiben

Schließlich geht es aber auch ums Geld.

Genf – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hofft, dass die Suche nach einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus 2019-nCoV auch andere Forschung antreibt. Diese Arbeit könne laufende Projekte zu anderen Arten des Coronavirus, wie zum Beispiel MERS-CoV, zum „Durchbruch verhelfen“, schrieb WHO-Generaldirektor Tedros Ghebreyesus am Donnerstag auf Twitter.

Gleichzeitig unterstützte Ghebreyesus die Empfehlungen des Global Preparedness Monitoring Board (GPMB), einem gemeinsamen Gremium von WHO und Weltbank. Dieses hatte zuvor eine Wunschliste veröffentlicht und unter anderem zu einem besseren Informationsaustausch betreffend des Coronavirus aufgerufen.

Die Forschungs- und Entwicklungsgemeinschaft solle die Entwicklung von Impfstoffen, Diagnosen und Heilmitteln gegen das Coronavirus „dringend beschleunigen“, so das GPMB. Der private Sektor und Initiativen wie die Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) sollten ihre Impfstoff-Forschung, die sie für andere Arten des Coronavirus, wie zum Beispiel MERS-CoV, nutzen, um die Entwicklung von Impfstoffen gegen das Coronavirus 2019-nCoV zu erforschen, so das Gremium von WHO und Weltbank.

Schließlich geht es aber auch ums Geld: Alle Staaten sollten die Vorbereitungs- und Gegenmaßnahmen der WHO „nachhaltig mitfinanzieren“ durch „freiwillige Beiträge“ und eine Aufstockung des „WHO Contingency Funds“ für Notfälle, hieß es.

17.02.2020 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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