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Bundesrechnungshof

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27.11.2015

BRH ermittelt Untreue-Verdacht an Deutscher Schule in Kiew

Von den Eltern gezahltes Schulgeld soll illegal in eine Bargeldkasse geflossen sein.

Kiew – Ein Fall von mutmaßlicher Untreue an der Deutschen Schule in Kiew beunruhigt die Behörden. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, haben sowohl die Interne Revision des Auswärtigen Amtes als auch der Bundesrechnungshof Untersuchungen zu dem Vorfall eingeleitet. Die ukrainische Polizei ermittelt.

Nach Focus-Informationen kam es in der Einrichtung, in der knapp 100 Schüler unterrichtet werden, zu finanziellen Unregelmäßigkeiten. So soll von den Eltern gezahltes Schulgeld in Höhe von mehr als 10.000 Euro nicht ordnungsgemäß verbucht, sondern illegal in eine Bargeldkasse geflossen sein.

Bei einer Kontrolle stellte eine Anwaltskanzlei fest, dass die Schule eklatant gegen steuer- und arbeitsrechtliche Bestimmungen verstoßen habe. Es drohten hohe Nachforderungen und Strafen seitens der ukrainischen Behörden, warnten die Experten.

In Auftrag gegeben hatte die Untersuchungen Anfang 2015 der mittlerweile abgewählte Vorstandsvorsitzende des Schulvereins, berichtet der Focus. Nach Abschluss der Prüfung stellte er Strafanzeige gegen die zuständige Geschäftsführerin der Schule.

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