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Unicef

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24.04.2015

UNICEF Hunderte Kinder im Jemen-Konflikt getötet oder verstümmelt

Etwa 140 Minderjährige seien als Kindersoldaten rekrutiert worden.

Genf – Im jüngsten Konflikt im Jemen sind nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen Hunderte Kinder getötet oder verstümmelt worden. Seit dem 26. März seien mindestens 115 Kinder bei Luftangriffen, durch Schüsse, Minen oder Granaten getötet worden, teilte Unicef am Freitag mit. Mindestens 172 weitere Kinder hätten bleibende Verletzungen davongetragen.

Etwa 140 Minderjährige seien als Kindersoldaten rekrutiert worden. Rund zwei Millionen Kinder könnten nicht mehr zur Schule gehen, fast acht Millionen seien auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Das UN-Kinderhilfswerk rief die Konfliktparteien dazu auf, das Völkerrecht zu achten und zivile Infrastruktur zu schützen.

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