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15.10.2017

Übernahme Uniper-Betriebsratsvorsitzender wirft Eon-Chef Wortbruch vor

„Nicht nachvollziehbar.“

Essen – Der Streit um die Übernahme der Eon-Tochter Uniper durch den finnischen Staatskonzern Fortum verschärft sich: In „Bild am Sonntag“ greift nun der Uniper-Betriebsrat Eon-Chef Johannes Teyssen an und wirft ihm Wortbruch vor.

„Eon hat Integrität als Unternehmenswert, nimmt für sich in Anspruch, aufrichtig und ehrlich und nach ethischen Grundsätzen zu handeln“, sagte der Uniper-Konzernbetriebsratsvorsitzende Harald Seegatz der Zeitung. „Und nun halten sich die Eon-Manager nicht an das, was sie uns allen immer wieder versprochen und bei der Trennung zugesagt haben.“

Im April 2016 hatte sich Uniper vom Eon-Konzern abgespalten. Seit September 2017 beabsichtigt der finnische Energieversorger Fortum, die verbleibenden 47 Prozent der Uniper-Anteile von Eon zu übernehmen. Dies stieß vor allem bei Arbeitnehmervertretern auf Gegenwehr, da mit einer Zerschlagung von Uniper gerechnet wird.

„Es fällt schwer zu glauben, dass dieser überstürzte Fortum-Deal mit der Vertragsverlängerung von Johannes Teyssen nichts zu tun hat“, sagte Seegatz. „Die bekommt unser ehemaliger Chef nun für drei Jahre, obwohl er gleichzeitig Tausende Jobs aufs Spiel setzt und uns ins Ungewisse übergibt. Jobs von den Menschen, die ihn groß gemacht haben. Das ist für mich und einen Großteil der Belegschaft von Uniper nicht nachvollziehbar.“

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