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Reich Ranicki

© Smalltown Boy / CC BY-SA

18.09.2013

Tod von Reich-Ranicki Viele Trauerbekundungen

„Wir verlieren in ihm einen unvergleichlichen Freund der Literatur.“

Berlin – Der Tod des bekannten Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki hat ein umfangreiches Echo hervorgerufen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) äußerte am Mittwochabend ihre tiefe Betroffenheit.

„Wir verlieren in ihm einen unvergleichlichen Freund der Literatur, aber ebenso der Freiheit und der Demokratie.“ Unvergessen sei seine Rede aus Anlass des Holocaust-Gedenktages 2012 im Deutschen Bundestag, so die Kanzlerin weiter.

Bundespräsident Joachim Gauck sagte: „Unser Land trauert um Marcel Reich-Ranicki. Sein Leben spiegelt eindrücklich deutsche und europäische Geschichte.“ Ranicki sei von Deutschen vertrieben worden und habe danach „die Größe besessen“, ihnen neue Zugänge zur eigenen Kultur zu öffnen.

Auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zeigte sich betroffen: „Mit Marcel Reich-Ranicki geht ein ganz Großer der deutschen Literaturkritik. Seine stets klare Sprache hat über viele Jahrzehnte die Debatten in unserem Land bereichert, seine Liebe zur deutschen Literatur viele Menschen in unserem Land beflügelt.“

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