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Tarifverhandlung auf 8. März vertagt

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20.02.2013

Baugewerbe Tarifverhandlung auf 8. März vertagt

Die Gewerkschaft fordert für die Baubranche 6,6 Prozent mehr Lohn.

Wiesbaden – Die erste Runde der Tarifverhandlungen für rund 750.000 Beschäftigte des Bauhauptgewerbes ist ohne Ergebnis vertagt worden. „Die Arbeitgeber haben wie in den Jahren zuvor kein Angebot für eine prozentuale Lohnerhöhung gemacht“, sagte der Verhandlungsführer und stellvertretende Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Dietmar Schäfers, am Mittwoch in Wiesbaden.

Die Gewerkschaft fordert mit Verweis auf gute konjunkturelle Aussichten für die Baubranche 6,6 Prozent mehr Lohn. Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) und der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie wiesen die Forderung zurück. „Man muss das Geld erst verdienen, bevor man es verteilen kann“, sagte der Verhandlungsführer und Vizepräsident des ZDB, Frank Dupré.

Die Tarifgespräche sollen am 8. März in Berlin fortgesetzt werden.

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