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03.03.2013

Deutsche Bahn Konzern bündelt „Stuttgart 21“ in neuer Gesellschaft

Aufsichtsrat entscheidet morgen ob das Projekt fortgeführt wird.

Stuttgart – Die Deutsche Bahn AG bündelt das politisch hoch umstrittene Bahnprojekt „Stuttgart 21“ in einer neuen Projektgesellschaft als 100-prozentige Tochter der DB Netz AG. Ziel sei es, Mitarbeiter sowie alle Maßnahmen und Kosten innerhalb des Konzerns zu bündeln. Das erfuhr das „Handelsblatt“ aus Kreisen des Aufsichtsrates.

Damit zieht die Bahn erstmals Konsequenzen aus dem seit Monaten schwelenden Streit um das Projekt. Eine derartige Struktur sei „besser zu führen“ habe Infrastrukturvorstand Volker Kefer die Maßnahme begründet. Einen entsprechenden Vorschlag hat der Vorstand dem Aufsichtsrat unterbreitet, der morgen entscheidet, ob das Projekt fortgeführt wird.

Der ursprüngliche Kostenrahmen wird mit nun 6,5 Milliarden Euro deutlich überschritten. Ein Projektausschuss beim Aufsichtsrat sei nicht geplant, hieß es weiter.

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