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Frau an einem Laptop
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Studie Mitarbeiter großer Firmen arbeiten seltener im Homeoffice

Auch die Elternzeit ist weiterhin ungleich verteilt.

Berlin – Große Unternehmen in Deutschland bleiben beim Thema mobiles Arbeiten weit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das ist das Ergebnis einer Unternehmensbefragung des Prognos-Instituts, über die die „Welt“ (Freitagsausgabe) berichtet.

Demnach arbeitet in Firmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten nur jeder zweite Mitarbeiter, dessen Aufgabengebiet es zulässt, zumindest ab und an im Homeoffice. Deutlich aufgeschlossener erweisen sich kleine Unternehmen: Der Umfrage zufolge boten drei von vier Firmen mit fünf bis neun Beschäftigten ihren Mitarbeitern auch Homeoffice oder alternierende Telearbeit an.

Prognos hat für den „Fortschrittsindex Vereinbarkeit“ im Sommer Personalverantwortliche von mehr als 600 Unternehmen ab fünf Mitarbeitern befragt. Um mehr Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erreichen, bleibt den Beratern zufolge für Unternehmen viel zu tun. Laut der Befragung arbeiteten im Durchschnitt nur sechs Prozent der männlichen Beschäftigten in freiwilliger Teilzeit. Bei den Frauen war es laut Mikrozensus dagegen fast jede Zweite.

Auch die Elternzeit ist Prognos zufolge weiterhin ungleich verteilt. Während Mütter über alle Unternehmensgrößen hinweg 16 Monate pro Kind aussetzten, waren es bei den Vätern im Durchschnitt nur drei Monate.

Die unterschiedliche Aufteilung der Familienarbeit dürfte ein Grund dafür sein, dass Frauen in Führung bis heute deutlich unterrepräsentiert sind. Gerade einmal 24 Prozent betrug ihr Anteil.

06.12.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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