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03.02.2015

Studie Mindestlohn bremst Rückgang der Schattenwirtschaft

Anteil der Schattenwirtschaft am Bruttosozialprodukt bleibe bei 12,2 Prozent.

Tübingen – Steigende Sozialbeiträge und die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro bremsen einer Studie des Tübinger Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung im Jahr 2015 den Rückgang der Schattenwirtschaft.

Trotz der robusten Situation auf dem Arbeitsmarkt und des erwarteten Wirtschaftswachstums bleibe der Anteil der Schattenwirtschaft am Bruttosozialprodukt in diesem Jahr nach einem langjährigen Rückgang unverändert bei 12,2 Prozent, heißt es in der am Dienstag vorgestellten Prognose.

Allein aufgrund der prognostizierten konjunkturellen Entwicklung und der Situation auf dem Arbeitsmarkt würde die Schattenwirtschaft demnach um circa 1,3 Milliarden Euro zurückgehen, der Mindestlohn werde die Schattenwirtschaft gleichzeitig jedoch um 1,5 Milliarden Euro erhöhen.

Unter Schattenwirtschaft versteht man Schwarzarbeit, aber auch illegale Beschäftigung wie illegale Arbeitnehmerüberlassung sowie weitere illegale Tätigkeiten. Bereiche mit besonders hohem Vorkommen von Schwarzarbeit sind den Experten zufolge persönliche Dienstleistungen, Landwirtschaft, Gaststätten und Hotels sowie Teile der Bauwirtschaft.

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