Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Wirtschaft - newsburger.de

Bauarbeiter

© über dts Nachrichtenagentur

03.02.2015

Studie Mindestlohn bremst Rückgang der Schattenwirtschaft

Anteil der Schattenwirtschaft am Bruttosozialprodukt bleibe bei 12,2 Prozent.

Tübingen – Steigende Sozialbeiträge und die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns von 8,50 Euro bremsen einer Studie des Tübinger Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung im Jahr 2015 den Rückgang der Schattenwirtschaft.

Trotz der robusten Situation auf dem Arbeitsmarkt und des erwarteten Wirtschaftswachstums bleibe der Anteil der Schattenwirtschaft am Bruttosozialprodukt in diesem Jahr nach einem langjährigen Rückgang unverändert bei 12,2 Prozent, heißt es in der am Dienstag vorgestellten Prognose.

Allein aufgrund der prognostizierten konjunkturellen Entwicklung und der Situation auf dem Arbeitsmarkt würde die Schattenwirtschaft demnach um circa 1,3 Milliarden Euro zurückgehen, der Mindestlohn werde die Schattenwirtschaft gleichzeitig jedoch um 1,5 Milliarden Euro erhöhen.

Unter Schattenwirtschaft versteht man Schwarzarbeit, aber auch illegale Beschäftigung wie illegale Arbeitnehmerüberlassung sowie weitere illegale Tätigkeiten. Bereiche mit besonders hohem Vorkommen von Schwarzarbeit sind den Experten zufolge persönliche Dienstleistungen, Landwirtschaft, Gaststätten und Hotels sowie Teile der Bauwirtschaft.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+ Xing

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/studie-mindestlohn-bremst-rueckgang-der-schattenwirtschaft-77830.html

Weitere Nachrichten

Ralf Jäger SPD

© SPD-Landtagsfraktion NRW / gemeinfrei

Bericht Immer mehr Klagen gegen neues NRW-Beamtenrecht

69 Beamte des Landes NRW sind bislang juristisch gegen die neue Dienstrechtsreform vorgegangen. Das geht aus einem neuen Bericht von NRW-Innenminister Ralf ...

Euroscheine Geld

© Friedrich.Kromberg / W.J.Pilsak / CC BY-SA 3.0

Sparkassenpräsident Strafzins ist nicht ausgeschlossen

Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), will einen Strafzins für Kleinsparer langfristig nicht ausschließen. "Auch ...

Rentner

© bstrupp / gemeinfrei / pixabay.com

DIW-Chef Fratzscher Höheres Rentenalter unvermeidbar

DIW-Präsident Marcel Fratzscher hält eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 Jahre hinaus nach dem Jahr 2030 für unvermeidbar. "Die ...

Weitere Schlagzeilen