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15.12.2010

Studie Finanzkrise halbiert weltweites Reallohnwachstum

Düsseldorf – In der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise haben sich die Lohnzuwächse nahezu halbiert. Das geht aus dem Jahresbericht der Internationalen Arbeitsorganisation hervor, der der „Rheinischen Post“ vorliegt und der am Mittwoch in Berlin präsentiert wird. Demnach legten die Reallöhne 2009 im weltweiten Durchschnitt von 155 untersuchten Ländern nur um 1,6 Prozent zu. Im Jahr 2007, vor Ausbruch der Wirtschaftskrise, waren es noch 2,8 Prozent. 2008 stiegen die Löhne weltweit um lediglich 1,5 Prozent. Ohne China beschränkte sich der Zuwachs 2009 nur auf 0,7 Prozent und 0,8 Prozent in 2008.

Die Reallöhne in Deutschland seien drei Jahre in Folge zurückgegangen, heißt es in dem Bericht. Während die durchschnittlichen Stundenverdienste von 2007 bis 2009 um 2,4 Prozent stiegen, sanken die Monats¬ein¬kommen deutscher Arbeitnehmer im gleichen Zeitraum um 1,0 Prozent. Die Kurzarbeit sei ein wesentlicher Grund, hieß es.

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