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Studie Deutsche gehen immer später in Rente

Berlin – Die Menschen in Deutschland gehen immer später in Rente. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf eine Regierungsstudie berichtet, ist das Renteneinstiegsalter in den vergangenen Jahren um zwölf Monate gestiegen. Inzwischen beginnt der Ruhestand im Schnitt mit 63 Jahren. Zwischen 2002 und 2008 sei das faktische Renteneintrittsalter von 62 auf 63 Jahre gestiegen. Passend dazu habe im selben Zeitraum die Zahl derer deutlich zugenommen, die auch nach ihrem 60. Geburtstag einer Arbeit nachgehen. Ihr Anteil stieg auf 33 Prozent.

Deutliche Unterschiede bei der Berufsdauer gibt es weiterhin zwischen Männern und Frauen. Bei den Männern arbeiten knapp vierzig Prozent über den 60. Geburtstag hinaus in einer festen Stelle, bei den Frauen sind es 32 Prozent in West- und 25 Prozent in Ostdeutschland. Seit 1996 werden für die Studie die Lebensumstände von Menschen im Alter zwischen 40 und 85 Jahren in Deutschland untersucht.

08.09.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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