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07.05.2015

Studie Angestellte offener für Digitalisierung als ihre Unternehmen

Zwei Drittel der befragten Unternehmen haben keine digitale Gesamtstrategie.

Berlin – Viele Angestellte hierzulande sind offener für die Digitalisierung als ihre Unternehmen. Das ist das Ergebnis einer groß angelegten Umfrage der Technologie- und Strategieberatung Accenture, über die die „Welt“ berichtet.

Demnach haben Mitarbeiter das Gefühl, dass ihr Arbeitgeber viel über technische Umbrüche redet, ohne sie tatsächlich anzupacken. So hätten zwei Drittel der befragten Unternehmen hierzulande noch keine digitale Gesamtstrategie. Immerhin 45 Prozent der Firmen wollen zwar innerhalb der nächsten drei Jahre eine Digitalstrategie entwickeln und umsetzen; aber beinahe jedes dritte erwägt noch nicht einmal, die Geschäftsstrategie der Digitalisierung anzupassen.

Viele Unternehmenslenker warten offenbar erst einmal ab, anstatt den digitalen Umbau der eigenen Firma einzuleiten: Ganze 70 Prozent der befragten Manager sagten in der Umfrage, dass sie keine Vorreiterrolle bei der digitalen Transformation in ihrer Branche übernehmen wollten. Stattdessen ziehen sie es vor, auf bereits laufende Entwicklungen aufzuspringen.

Den betroffenen Mitarbeitern machen die Untätigkeit und das Abwarten offenbar Sorge. Das zeigt eine separat durchgeführt Umfrage von Accenture, für die Angestellte befragt wurden. Beinahe die Hälfte der befragten Arbeitnehmer (46 Prozent) in Deutschland befürchtet demnach, dass das eigene Unternehmen nicht reif ist für die Digitalisierung.

Dabei geht die ganz überwiegende Mehrheit der Angestellten hierzulande davon aus, dass die technologische Entwicklung den eigenen Arbeitsplatz in den kommenden drei Jahren grundlegend verändern wird. Lediglich 28 Prozent und damit weit weniger als ein Drittel der befragten Arbeitnehmer erwartet keinerlei Auswirkungen auf die tägliche Arbeit.

Trotzdem sind die Beschäftigten grundsätzlich offen gegenüber dem technologischen Wandel: 46 Prozent der Befragten gehen demnach von positiven Auswirkungen aus, nur zehn Prozent erwarten negative Folgen und ein relativ großer Anteil von 44 Prozent erwartet unterm Strich weder besonders positive oder negative Folgen für die eigene Arbeit.

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