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Flughafen Köln/Bonn

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25.01.2013

Tarife Streiks an Flughäfen gehen weiter

Lohnaufschläge von 30 Prozent werden gefordert.

Köln – Auch am Freitag müssen Passagiere an den Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) rief die Beschäftigten des NRW-Sicherheitsgewerbes auf, ihren am Donnerstagmorgen begonnenen Streik fortzusetzen. „Die Unternehmer des Wach- und Sicherheitsgewerbes in NRW wollen keine Lösung des Tarifkonfliktes, sie wollen den Machtkampf“, sagte Andrea Becker, Verdi-Fachbereichsleiterin für die Sicherheitsbranche in NRW.

Das Angebot von Verdi, die Tarifverhandlungen fortzusetzen, hatten die Arbeitgeber vor vier Wochen abgelehnt. „Die jetzt durch die Streiks entstehenden Millionenschäden haben sich die Arbeitgeber ganz allein zuzuschreiben. Von diesem Geld hätten sie ihre Beschäftigten ein für alle Mal aus dem Niedriglohnsektor herausholen können“, so Becker. Es werden Lohnaufschläge von 30 Prozent gefordert.

„Es kann nicht sein, dass die Flughäfen immer wieder zur Kulisse von Tarifkonflikten werden, nur weil die Auswirkungen von Streiks dort am größten sind“, konterte Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung des Flughafens Köln/Bonn. Dies treffe jedes Mal zigtausende Passagiere und schade dem Luftverkehr in erheblicher Weise.

Von den insgesamt 88 Abflügen in Köln/Bonn wurden bereits am Donnerstag 26 gestrichen, von den geplanten 83 Landungen wurden 22 gestrichen. Noch stärker war der Flughafen Düsseldorf betroffen, hier fielen über 100 Flüge aus. Für Freitag strich allein die Lufthansa schon im Vorfeld über 40 Flüge, insbesondere aus der Landeshauptstadt.

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