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Steigende Nachfrage nach Versicherungsschutz gegen Terror

Köln – Der Terrorversicherer Extremus AG in Köln registriert ein deutlich steigendes Interesse an Versicherungsschutz. Die Nachfrage nehme zu, sagte Vorstandsmitglied Dirk Harbrücker dem „Bonner General-Anzeiger“ und der „Kölnischen Rundschau“. Harbrücker führt dies darauf zurück, dass in Deutschland noch nie so konkret vor Terroranschlägen gewarnt worden sei wie jetzt. Dagegen habe man nach früheren Anschlägen in Madrid und London oder nach Festsetzung der „Sauerland-Gruppe“ kaum Auswirkungen auf das Geschäft gespürt.

Extremus wird getragen von 15 in Deutschland ansässigen Versicherern. Die Gesellschaft versichert Gebäude, Einrichtungen und Vorräte gegen Schäden, die durch einen in der Bundesrepublik verübten Terrorakt verursacht werden. Nicht gedeckt sind Folgen von Krieg, Kernenergie und Kontamination durch chemische und biologische Substanzen. Die Kunden müssen eine Versicherungssumme (Sachwerte und Betriebsunterbrechung) von über 25 Millionen Euro einbringen. Private und gewerbliche Risiken bis zu 25 Millionen Euro sind in der normalen Feuerversicherung auch gegen Terroranschläge versichert.

Die Notwendigkeit eines besonderen Schutzes ergab sich nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York. Danach wurde die Terrorgefahr aus der normalen Feuerversicherung mehr oder weniger ausgeschlossen. Kunden von Extremus sind in erster Linie Eigentümer großer Immobilienvermögen (Gesellschaften, Fonds), Banken und Versicherungen, Verkehrseinrichtungen (fast alle deutschen Flughäfen) und Industriefirmen. Die Zahl der versicherten Objekte in der Bundesrepublik wird mit 6.057 genannt. An der Spitze der Standorte stehen Berlin mit 456 und Frankfurt/Main mit 328 Risiken.

22.11.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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