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Busunglück in der Schweiz

© über dts Nachrichtenagentur

22.05.2013

Schweizer Busunglück Busfahrer war entweder unaufmerksam oder krank

Staatsanwaltschaft erwägt das Verfahren einzustellen.

Siders – Nach dem Busunglück im schweizerischen Siders, bei dem im März 2012 28 Menschen ums Leben kamen, ist nun ein weiteres Gutachten erschienen. Dieses ergab, dass als wahrscheinlichste Unfallursache eine Unachtsamkeit oder ein Schwächeanfall des Fahrers in Frage kommen.

Wie die Walliser Staatsanwaltschaft mitteilte, wird nun in Erwägung gezogen das Verfahren einzustellen, da nur der Fahrer betroffen sei.

Nach dem Unglück wurde eine Erkrankung des Herzkranzgefässes beim Fahrer diagnostiziert. Diese Krankheit kann unter anderem zu einem Herzinfarkt führen. Dies hätte zu einem Unwohlsein und in der Folge zu einem Verlust der Kontrolle über den Bus führen können, was jedoch nachträglich unmöglich festzustellen sei.

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