Nachrichten und Schlagzeilen aus aller Welt - Panorama - newsburger.de

Mann im Rollstuhl

© über dts Nachrichtenagentur

19.10.2014

Ratsvorsitzender EKD will Position zur Sterbehilfe überprüfen

„Synode und Rat werden sich weiter mit dem Thema Sterbehilfe beschäftigen.“

Berlin – Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will offenbar ihr Nein zum ärztlich assistierten Suizid noch einmal überdenken: „Synode und Rat werden sich weiter mit dem Thema Sterbehilfe beschäftigen und sicher noch einmal äußern“, sagte der scheidende EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“.

Schneider fügte hinzu: „Sterbende, ihre Bedürfnisse und Wünsche, müssen für diesen Prozess wesentlich sein. Der Respekt vor der individuellen Gewissensentscheidung von Menschen muss hierbei gewahrt bleiben.“

Bislang hat sich die EKD nach den Worten Schneiders gegen eine gesetzliche Regelung ausgesprochen, die den Ärzten die Beihilfe zur Selbsttötung ausdrücklich erlaubt. In Kürze wird im Bundestag darüber ein entsprechendes Gesetz diskutiert.

Weitere interessante Artikel

Unterstützen durch teilen: Sie können unsere Arbeit ganz einfach unterstützen indem Sie diesen Artikel auf einer der folgenden Social Media Plattformen teilen. Jeder geteilte Artikel hilft uns. Dankeschön!
Google+

© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

URL zum Artikel: newsburger.de/ratsvorsitzender-ekd-will-position-zur-sterbehilfe-ueberpruefen-73856.html

Weitere Nachrichten

Eine Spritze wird gesetzt

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Verweigerern von Impfberatung droht ab Juni Geldstrafe

Eltern von Kita-Kindern droht 2.500 Euro Strafe, wenn sie sich der verpflichtenden Impfberatung verweigern. Das ist Konsequenz eines ...

Tabletten

© über dts Nachrichtenagentur

Arzneimittel-Lieferengpässe Ärzte wollen politische Lösung

Der Deutsche Ärztetag hat eine rasche politische Lösung für Lieferengpässe bei Medikamenten und Impfstoffen angemahnt. Das ...

Flughafen Düsseldorf

© über dts Nachrichtenagentur

Bericht Manchester-Attentäter legte Zwischenstopp in Düsseldorf ein

Der mutmaßliche Attentäter von Manchester hat vier Tage vor seinem Bombenanschlag auf einem Flug von der Türkei ins Vereinigte Königreich einen ...

Weitere Schlagzeilen