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Polizistenmord Spuren führen zu Mafia-Islamisten-Verbindung

Hamburg – In dem noch immer ungelösten Polizistenmord von Heilbronn gibt es angeblich neue Spuren, die auf eine Zusammenarbeit von osteuropäischen Mafiosi und radikalen Islamisten hinweisen. Das berichtet das Magazin „Stern“ mit Verweis auf Recherchen eines Stuttgarter Autorenteams für das in diesen Tagen erscheinende Buch „Die Taschenspieler“.

Demnach heißt es in hochrangigen radikal-islamistischen Kreisen, dass bei der Tötung der jungen Polizistin Michéle Kiesewetter am 25. April 2007 eine Waffe vom Modell Tokarev verwendet worden sei. Dabei handelt es sich um eine russische Waffe, an der die im Frühjahr verurteilten Sauerland-Terroristen im pakistanischen Terrorcamp ausgebildet worden seien.

Die Stuttgarter Autoren stießen zudem auf Verbindungen zwischen Heilbronner Islamisten und der Extremistenszene in Ludwigshafen und Mannheim, die seit Jahren von einem Deutsch-Türken mit Mafia-Bezug geleitet werde. Es handelt sich dabei um Mevlüt K., der 2007 den Sauerland-Terroristen die 26 Sprengzünder beschafft habe.

Nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamts setzt Mevlüt K. für seine Aktionen eine kriminelle Gruppierung in Serbien ein. Genau dort vermutete das Stuttgarter Landeskriminalamt 2009 eine „heiße Spur“. Insider berichten, dass es im Raum Heilbronn ein Waffengeschäft gegeben habe, mit dem Mevlüt K. in Verbindung stehen solle. Mit dem Polizistenmord ist er von Behörden nie in Verbindung gebracht worden.

14.09.2010 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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