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Lufthansa-Maschine

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27.09.2017

Poker um Air Berlin Wöhrl will nicht gegen Lufthansa-Deal klagen

„Ich will gestalten und nicht verhindern.“

Nürnberg – Der Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl will gegen die Entscheidung, Air Berlin vor allem an Lufthansa zu verkaufen, nicht vor Gericht ziehen: „Warum soll ich klagen? Auf was soll ich klagen? Das ist nicht meine Welt“, sagte Wöhrl der „Zeit“. „Ich will gestalten und nicht verhindern. Mit einer Klage erreiche ich keine Lösung.“

Es sei aber „bemerkenswert, um nicht zu sagen frustrierend“, wie sich die Regierung von der Lufthansa habe „einfangen lassen“.

Wöhrl wollte nach eigenen Angaben Air Berlin nicht im Ganzen übernehmen. „Ich bin doch kein Traumtänzer“, so Wöhrl. „Wo in den vergangenen Jahren 500 oder 600 Millionen Euro Verlust gemacht wurde, könnte auch ich nicht über Nacht Geld verdienen. So naiv bin ich nun wirklich nicht.“

Wöhrl hoffte, unter anderem die Lufthansa als Investor zu gewinnen. Doch die Lufthansa stieg lieber direkt ein und übernimmt aller Voraussicht nach große Teile der Air-Berlin-Flotte.

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