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Syrien

© obs / SOS-Kinderdörfer weltweit

29.10.2016

Bericht Neun von zehn eingekesselten Syrern ohne Hilfe

An einer Verständigung zwischen Russland und den USA führe kein Weg vorbei.

Düsseldorf – Nicht einmal jeder zehnte Syrer in belagerten Regionen konnte in diesem Monat mit Lebensmitteln versorgt werden. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende „Rheinische Post“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf eine ihr vorliegende Antwort des Auswärtigen Amtes auf Anfrage der Linken. Danach erhielten lediglich 77.000 Menschen humanitäre Hilfe, obwohl die Vereinten Nationen eine Belieferung von 960.000 Menschen in 29 Gebieten als besonders dringend eingestuft hatten.

Wie Außenamts-Staatssekretär Markus Ederer weiter berichtete, konnten 42.000 Menschen in drei Gebieten, die vom syrischen Regime belagert werden, versorgt werden. Weitere 35.000 Zivilisten wurden in Gebieten beliefert, die die Terrormiliz Islamischer Staat belagerte. Außerdem erhielten 20.000 Syrer Unterstützung, die in schwer erreichbaren Regionen leben.

„Die aktuellen Frontlinien in Aleppo müssen durch eine Waffenruhe ohne Vorbedingungen eingefroren werden, um das Leben der eingeschlossenen Menschen zu retten“, sagte Linken-Sicherheitsexpertin Katrin Kunert der Zeitung. An einer Verständigung zwischen Russland und den USA führe kein Weg vorbei, um den Syrienkrieg zu beenden.

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