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Nach Rekordjahr durchstarten

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13.03.2012

BMW Nach Rekordjahr durchstarten

Autohersteller erhöht Prognose.

München – Mit dem besten Jahr seiner Geschichte im Rücken blickt der Autohersteller BMW voller Zuversicht nach vorne und hat seine Prognose erhöht. „Wir streben 2016 einen Absatz von weltweit über zwei Millionen Fahrzeugen an. Damit wird das ursprünglich für 2020 vorgesehene Ziel deutlich früher erreicht als geplant“, sagte Konzernchef Norbert Reithofer am Dienstag in München.

Auch für das laufende Jahr äußerte sich der Vorstandsvorsitzende konkreter. Man wolle schneller wachsen als der Gesamtmarkt, sagte er. Bislang hatte BMW nur davon gesprochen, weiter wachsen zu wollen. Zudem soll das Vorsteuerergebnis weiter steigen. 2012 laufe bisher mit dem besten Jahresauftakt der Konzerngeschichte vielversprechend.

2011 hatte BMW mit 4,9 Milliarden Euro Gewinn nach Steuern, 68,8 Milliarden Euro Umsatz und 1,67 Millionen verkauften Autos das beste Jahr seiner Geschichte erzielt. Auch die Zuwächse fielen mit rund 14 Prozent bei Umsatz und Absatz sowie 51 Prozent beim Gewinn hoch aus. Verglichen damit mutet die nun angehobene Prognose bescheiden an. Um bis 2016 auf mehr als zwei Millionen Fahrzeuge zu kommen, würde BMW ein Wachstum von im Schnitt vier Prozent ausreichen.

Auch die Mitarbeiter sollen profitieren

Die Rekordzahlen lassen auch die Kassen des Vorstands klingeln. Reithofer kann sich über ein Gehaltsplus von 43 Prozent auf 6,2 Millionen Euro freuen. Der gesamte Vorstand streicht 27,2 Millionen Euro ein, die Hälfte mehr als im Vorjahr. Allerdings schneidet Reithofer im Vergleich mit den Chefs anderer DAX-Konzerne nur mittelmäßig ab. Selbst der Vorstandsvorsitzende des viel kleineren Gaseherstellers Linde, Wolfgang Reitzle, liegt vor ihm. Rekordverdiener VW-Chef Martin Winterkorn bekommt mit rund 17 Millionen Euro sogar fast dreimal so viel.

Auch für die festangestellten Mitarbeiter in Deutschland wird sich das Rekordjahr auszahlen. Ihre Erfolgsbeteiligung soll steigen, wie Reithofer sagte. Um wie viel will BMW aber erst am Mittwoch bekanntgeben. Im vergangenen Jahr hatte die Beteiligung im Schnitt 5.840 Euro betragen. Zudem plant BMW, konzernweit rund 4.000 neue Mitarbeiter einzustellen.

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