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Generalverwaltung der MPG Muenchen

Max-Planck-Institut © Wiggum / CC BY 2.5

03.12.2015

Max-Planck-Institut Mitarbeiterin der Geschäftsleitung täuschte Straftaten vor

Rechtskräftig verurteilt, hohe Geldstrafe, Vorfall sollte vertuscht werden.

Augsburg – Gequälte Affen, Verhaltensstörungen, rechtswidrige Versuche und tagelanger Wasserentzug. Die Bilder der SOKO Tierschutz Undercover-Recherche schockierten die Menschen. Das Tierlabor sprach von Gewalt und Angriffen seitens der Tierschützer gegen Mitarbeiter mit großem Echo in den Medien. Nun wird klar: Es wurde inszeniert und frei erfunden. Eine Mitarbeiterin der Geschäftsführung wurde verurteilt.

Auch andere Vorwürfe und Taktiken gegen die Tierschützer zeichnen ein erschütterndes Bild im Umgang mit der Wahrheit der Tierversuchsforscher.

Die Mitarbeiterin der Geschäftsleitung wurde durch eine Telefonüberwachung der Polizei überführt. An die Öffentlichkeit kamen diese erschütternden Vorgänge nicht. Die Staatsanwaltschaft Tübingen bestätigt die Verurteilung. Über Monate stellten Medien wie Die Zeit, Der Spiegel und FAZ die tausenden friedlichen Tierschützer unter Generalverdacht: Die Forscher erreichten ihr Ziel, die Ablenkung vom Kernthema Tierversuch. Die Straftat war kein Kündigungsgrund.

Die Max-Planck-Institut-Tierschutzbeauftragten nutzten zudem illegale Inhalte von Kriminellen im Internet, um SOKO Tierschutz zu diffamieren. Bis heute ist unbekannt, wer hinter der massiven Schmutzkampagne gegen SOKO Tierschutz steckt. Dem MPI kamen diese Straftaten wie Verleumdung, Urheberrechtsverletzungen offenbar passend. Die Max-Planck-Gesellschaft verlinkt bis heute zu den Kriminellen.

Alle Proteste waren friedlich und vorbildlich, das bestätigt die Polizei. Das störte auch einen Sicherheitsmann des Max-Planck-Institutes, denn sein Job war in Gefahr. Dieser versuchte SOKO Tierschutz zu einem Anschlag auf das Labor zu überreden und lockte mit neuen Bildern gequälter Affen.

Die MPG-Pressesprecherin setzte auf schwere Anschuldigungen, für die jeder Beweis fehlte. SOKO Tierschutz bereitet eine Klage gegen das Tierlabor vor.

„Alle Taktiken zeigen ein erschütterndes Bild einer Tierversuchsindustrie, die anstatt auf Aufklärung und Transparenz, auf Verleumdung, Desinformation und Vertuschung setzt. Das Max- Planck-Institut sollte endlich Konsequenzen ziehen und die sinnlosen Tierversuche sofort beenden“, so Friedrich Mülln von SOKO Tierschutz.

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