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Tarifverhandlungen auf 19. April vertagt

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22.03.2012

Metallindustrie Tarifverhandlungen auf 19. April vertagt

Offensichtlich wolle man die Beschäftigten hinhalten.

Ludwigsburg – Die Arbeitgeber und die IG Metall haben die Tarifverhandlungen in Baden-Württemberg nach der zweiten Verhandlungsrunde ohne Ergebnis vertagt. Die Verhandlungskommission der IG Metall sei verärgert gewesen, weil von Arbeitgeberseite noch kein Angebot vorgelegt wurde, teilte die Gewerkschaft am Donnerstag mit. Offensichtlich wolle man die Beschäftigten hinhalten, sagte IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann und drohte mit Streiks nach Auslaufen der Friedenspflicht Ende April.

Die Gewerkschaft verlangt für die rund 800.000 Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie 6,5 Prozent mehr Lohn, die unbefristete Übernahme von Ausgebildeten und mehr Mitbestimmung bei der Einstellung von Leiharbeitern. Die Tarifparteien treffen sich am 19. April wieder.

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