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Karstadt

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02.02.2015

Karstadt Pläne für Stellen-Streichungen konkretisiert

Die Personalkosten sollen so um mehr als fünfzig Millionen Euro reduziert werden.

Berlin – Der Warenhauskonzern Karstadt hat erstmals seine Pläne zum Abbau von rund 2.000 Stellen konkretisiert. In einem geheimen, 32-seitigen Zukunftskonzept sei vorgesehen, allein in den Filialen bis 2016 die Zahl der Vollzeitbeschäftigten um 1.271 auf 8.170 zu reduzieren, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Montagausgabe). Die Personalkosten sollen so um mehr als fünfzig Millionen Euro reduziert werden.

Außerdem wird es dem Papier zufolge in den Häusern künftig drei Gruppen von Karstadt-Mitarbeitern geben: Verkäufer, Kassierer und solche, die in neu geschaffene Warenservice-Teams wechseln sollen. Die Warenservice-Mitarbeiter sollen künftig vor allem die Ware auspacken und die Regale einräumen.

Dadurch könne das Unternehmen diese Beschäftigten nach den deutlich niedrigeren Tarifen für die Logistikbranche zu bezahlen, so die Zeitung weiter. Bis zu 1.100 Mitarbeiter könnten von dieser Degradierung betroffen sein, kritisierte die Gewerkschaft Verdi.

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