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16.01.2011

Hochwasserlage Zweithöchste Alarmstufe in Sachsen

Dresden – In Sachsen gilt an der Elbe für die Städte Dresden, Riesa und Schöna die zweithöchste Hochwasseralarmstufe 3, die Tendenz ist steigend. Am Pegel Schöna könnte am Sonntagabend sogar der Richtwert von 7,50 Meter für die Alarmstufe 4 überschritten werden, hieß es vom Landeshochwasserzentrum in Dresden.

In Brandenburg und Thüringen ist die Hochwasserlage an vielen Orten ebenfalls kritisch. An 38 von insgesamt 51 Pegeln in Thüringen wurde bereits die Meldestufe überschritten. In vielen Teilen von Sachsen-Anhalt blieb die Lage angespannt. Auch die Saale in Halle kann bis etwa Mittwoch noch kräftig steigen.

Entwarnung gab es dagegen in Hessen. Der Main in Frankfurt geht langsam zurück. Auch in Nordrhein-Westfalen entspannte sich unterdessen die Lage. Meteorologen erwarteten für die nächsten Tage keine größeren Niederschlagsmengen.

In den vergangenen Tagen hatten in ganz Deutschland schmelzende Schneemassen Bäche, Flüsse und Seen über die Ufer treten lassen. Überall waren viele Straßen, Keller und Parks durch die steigenden Pegel voll mit Wasser.

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© dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

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