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17.10.2010

Hochschulabsolventen öfter in befristeten Jobs als Lehrabsolventen

Köln – Hochschulabsolventen müssen häufiger von Jobs mit Verfallsdatum leben als Arbeitnehmer, die eine Lehre hinter sich haben. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln (IW) meldet, sind 10,6 Prozent der abhängig Erwerbstätigen befristet beschäftigt. Bei den Universitätsabsolventen ist der Anteil mit 14,7 Prozent deutlich höher. Arbeitnehmer mit Lehre haben nur in 8,5 Prozent der Fälle Zeitverträge. Und auch wer an einer Fachhochschule studiert, hat bessere Chancen auf einen Vertrag ohne Stichtag.

Knapp die Hälfte der befristeten Arbeitnehmer ist unter 30 Jahre. Anfang Oktober beriet der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales das Problem. Experten befürchten, dass diese Unsicherheit die Gründung von Familien erschwert.

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