newsburger.de Nachrichten aus aller Welt

Glasfassade an einem Bürohaus
© über dts Nachrichtenagentur

Continental Personalchefin will Mitarbeiterzahl stabil halten

„Derzeit haben wir es mit großen technologischen Umbrüchen zu tun.“

Hannover – Continental hat ein drastisches Sparprogramm ausgearbeitet: Bis zu 20.000 Arbeitsplätze des Zulieferers sind vom Wandel in der Automobilbranche betroffen, viele Beschäftigte, die bei Continental Komponenten für Verbrennungsmotoren herstellen, werden ihren Job verlieren. Die Mitarbeiteranzahl in Deutschland werde aber stabil bleiben, sagte die Continental-Personalvorständin Ariane Reinhart dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe).

„Es ist nicht so, dass wir für Mitarbeiter in Deutschland zu wenig Arbeit hätten. Wir haben künftig nur einen anderen Bedarf an Mitarbeitern“, so die Continental-Personalchefin weiter. Sie sehe künftig großen Bedarf an Softwareentwicklern und Mechatronikern und setze auf das Weiterbildungsprogramm beim Zulieferer. Auf diese Weise versucht der Konzern zahlreiche Mitarbeiter in Zeiten der Elektromobilitätswende mitzunehmen.

Reinhart wies die Kritik der Gewerkschaften zurück, dass unter anderem Managementfehler aus der Vergangenheit für die Sparmaßnahmen verantwortlich seien. „Derzeit haben wir es mit großen technologischen Umbrüchen zu tun. Zeitgleich kommen konjunkturelle Herausforderungen dazu“, so die Continental-Personalchefin. Es seien „immer vielfältige Faktoren, die zu so einer Situation führen“.

Mit den geplanten Maßnahmen versuche Continental wettbewerbsfähig zu bleiben. „Unseren Arbeitnehmervertretern ist unser Kosten- und Wettbewerbsdruck sowie die von Kunden gewünschte Marktnähe bekannt und wir müssen hier in Deutschland deswegen eine Wertschaffung betreiben, die sich auszahlt und die wettbewerbsfähig ist“, sagte Reinhart dem „Handelsblatt“. Nur so könne der Konzern die Löhne und die Sozialabgaben, wie sie in Deutschland vorherrschen, bezahlen.

26.09.2019 © dts Nachrichtenagentur / newsburger.de

Weitere Meldungen

Streit um Riester Rente DGB fordert Regierung zu Kehrtwende auf

In der Debatte um die Zukunft der umstrittenen Riester-Rente fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund die Bundesregierung zu einer Kehrtwende auf. "Statt weiter erfolglos an Riester herumzudoktern, sollte die Bundesregierung besser und sinnvoller die gesetzliche ...

Bundesagentur für Arbeit Entgelte im Jahr 2020 nur leicht gestiegen

Das Medianentgelt aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten lag im vergangenen Jahr bei 3.427 Euro. Gegenüber dem Jahr 2019 sind die Löhne und Gehälter damit um 26 Euro gestiegen, dem geringsten Anstieg seit dem Jahr 2009. Damals stiegen die Entgelte ...

Studie Mehrheit der Deutschen will früher in Rente

Neue Berufskrankheiten Lungenkrebs und Hüftgelenksarthrose

DGB Aussagen zu Rentensteigerungen „Märchen“

Debatte über höheres Renteneintrittsalter Jeder Fünfte stirbt vor Erreichen des 69. Lebensjahres

BA-Chef Scheele Kurzarbeit wird Bundesagentur noch bis Ende 2022 belasten

"Bürokratischer Aktionismus" Arbeitgeber kritisieren neue Homeoffice-Verordnung

Bundesagentur-Chef Scheele „Zweiter Lockdown wäre furchtbar“

Wegen Corona-Krise Familienunternehmer fordern Abschaffung der Rente mit 63

Finanzbericht Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

VdK Sozialverband fordert 13 Euro Mindestlohn

Arbeitszeitverstöße in Schlachthöfen NRW-Arbeitsminister will deutlich höhere Bußgelder

#CoronaEltern Vor allem Mütter stecken im Job zurück

DRV Kaum Renteneinbußen durch Kurzarbeit

Aufruf Sozialbündnis fordert 100 Euro Corona-Zuschlag für Bedürftige

Corona-Krise Verdi will Kurzarbeiter Pakete zustellen lassen

Lohnuntergrenze DGB beharrt auf 12 Euro Mindestlohn

BVMW Mittelstand gegen Recht auf Homeoffice

"Politische Ladenhüter" BDA gegen Anrecht auf Homeoffice

« Vorheriger ArtikelNächster Artikel »