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28.07.2011

Handwerkspräsident: Noch 20.000 Lehrstellen im Handwerk unbesetzt

Berlin – Wenige Tage vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind im Handwerk noch 20.000 Lehrstellen unbesetzt. „Es wir immer schwieriger, die Lehrstellen zu besetzen, vor allem im Osten“, sagte Handwerkspräsident Otto Kentzler der „Welt“. „Die Schulabgänger werden knapp. Da steigen auch die Chancen für schwache Bewerber, wenn die richtige Einstellung vorhanden ist.“ 320.000 Jugendliche in schulischen Warteschleifen, bezahlt von den Arbeitsagenturen, seien zu viel, kritisierte Kentzler. Eine praxisnahe Berufsvorbereitung in den Betrieben könne schulmüde Jugendliche dagegen an eine Lehre heranführen.

Der Fachkräftemangel hat nach Kentzlers Worten auch das Handwerk erreicht. Jeder vierte Betrieb wolle neue Mitarbeiter einstellen. Doch die Konkurrenz um Fachkräfte sei erheblich gestiegen, da der wirtschaftliche Aufschwung so gut wie alle Branchen erfasst habe. 41 Prozent der Betriebe hätten Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung, jeder vierte davon konnte trotz intensiver Bemühungen kein geeignetes Personal finden. Betroffen seien vor allem die Bau- und Ausbauberufe sowie die Zulieferer für die Industrie.

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