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Günter Grass legt nach

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11.04.2012

Einreiseverbot Günter Grass legt nach

Schriftsteller rückt israelische Regierung in die Nähe der Stasi.

Berlin – Der Schriftsteller Günter Grass vergleicht das von Israel verhängte Einreiseverbot gegen ihn mit den Methoden der früheren DDR-Staatssicherheit. Ihm sei in der Vergangenheit zwei Mal die Einreise in ein Land verwehrt worden – in die DDR und nach Birma, schreibt der Literaturnobelpreisträger in einem Beitrag für die „Süddeutsche Zeitung“. „Jetzt ist es der Innenminister einer Demokratie, des Staates Israel, der mich mit einem Einreiseverbot bestraft und dessen Begründung für die von ihm verhängte Zwangsmaßnahme – dem Tonfall nach – an das Verdikt des Ministers Mielke erinnert“, schreibt Grass. Erich Mielke war der Chef der Stasi.

Grass hatte in seinem Gedicht „Was gesagt werden muss“ Israel vorgeworfen, den Weltfrieden zu gefährden, indem es Iran mit Atomwaffen bedrohe.

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